Immobilienzeitung: Auf Partnersuche
Ein Bericht über den Expansionskurs von Famos in der Immobilien Zeitung
(Nr. 06 vom 14.02.2008 Seite 5)
"An den Hamburger Hühnerposten hat sich damals wohl keiner hingetraut", erinnert sich Reimund Schulz, Alleingeschäftsführer der Famos Immobilien. Den einstigen Drogentreff, ein ehemaliges Paketverteilzentrum von 1905, verwandelte Famos in Jahren geduldiger Arbeit in einen gefragten Standort. Es werde immer wieder hinterfragt, ob es sich rentiere, in Immobilien mit Denkmalcharakter zu investieren, weiß Schulz. "Sie kosten Geld, und der Zuschnitt ist nicht optimal. Viele scheuen diese Komplexität. Man braucht einen längeren Atem, um das durchzustehen. Wenn sich das Projekt dann dreht, stimmt auch die Rendite."Dass er für solche Projekte genügend Geld und langen Atem hat, liegt an der kapitalstarken Familie, die hinter der Famos (Abkürzung für Familie Otten Service) steht.
So verwandelte Famos auch das ehemalige Kölner Postscheckamt in ein Hilton Hotel und darf nun auch an der Hamburger Prestige-Adresse Große Bleichen ein historisches Gebäude abreißen und neubauen. Die Fassade wurde zuvor abmontiert und per Tieflader abtransportiert. Im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gruppe einen Umsatz von 25 Mio. bis 30 Mio. Euro erwirtschaftet.
Etwa ein Immobilienprojekt pro Jahr geht Famos an, und meist landet die Immobilie anschließend im familieneigenen Bestand. Künftig sollen es nach Schulz' Vorstellung bis zu vier neue Vorhaben p.a. werden. Dieses Wachstum will man über Dienstleistungspartnerschaften angehen, bei denen sich Famos mit einem kleinen Eigenkapitalanteil beteiligt. Bis 2010 sollen Projekte im Wert von ca. 150 Mio. Euro entwickelt werden. Im selben Zeitraum soll auch das Geschäft mit dem Immobilienmanagement auf eine betreute Fläche von ca. 600.000 m² wachsen. Dafür wurde das
Niederlassungsnetz dieses Jahr um München und Frankfurt erweitert. Die Gruppe ist u.a. als Manager für Fachmärkte aktiv und will hier den betreuten Bestand auf ca. 400.000 m² ausbauen. Ihre Kernkompetenz, die Revitalisierung, wird Famos unter anderem jenen Investoren anbieten, die Immobilienpakete gekauft haben und nun mit der Arbeit am Objekt beginnen.
Famos hält außerdem eine 50%-Beteiligung an dem Reit-Kandidaten German One. "Wir sehen den Reit als erfolgreiches Instrument für den Immobilienbesitz vermögender Familien aus dem In- und Ausland", so Schulz. Solche Einbringer-Investoren gelte es für den "Reit made in Korschenbroich" zu finden. (mol)
(Nr. 06 vom 14.02.2008 Seite 5)
Famos-Gruppe auf Partnersuche
Die Firma hat ihren Hauptsitz im niederrheinischen Korschenbroich, und dennoch ist es ihr gelungen, in der umkämpften Hochburg Hamburg zwei Großprojekte zu stemmen. Wer das kann, der beißt sich durch. Doch künftig will die Famos Immobilien Service vermehrt mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten.
So verwandelte Famos auch das ehemalige Kölner Postscheckamt in ein Hilton Hotel und darf nun auch an der Hamburger Prestige-Adresse Große Bleichen ein historisches Gebäude abreißen und neubauen. Die Fassade wurde zuvor abmontiert und per Tieflader abtransportiert. Im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gruppe einen Umsatz von 25 Mio. bis 30 Mio. Euro erwirtschaftet.
Etwa ein Immobilienprojekt pro Jahr geht Famos an, und meist landet die Immobilie anschließend im familieneigenen Bestand. Künftig sollen es nach Schulz' Vorstellung bis zu vier neue Vorhaben p.a. werden. Dieses Wachstum will man über Dienstleistungspartnerschaften angehen, bei denen sich Famos mit einem kleinen Eigenkapitalanteil beteiligt. Bis 2010 sollen Projekte im Wert von ca. 150 Mio. Euro entwickelt werden. Im selben Zeitraum soll auch das Geschäft mit dem Immobilienmanagement auf eine betreute Fläche von ca. 600.000 m² wachsen. Dafür wurde das
Niederlassungsnetz dieses Jahr um München und Frankfurt erweitert. Die Gruppe ist u.a. als Manager für Fachmärkte aktiv und will hier den betreuten Bestand auf ca. 400.000 m² ausbauen. Ihre Kernkompetenz, die Revitalisierung, wird Famos unter anderem jenen Investoren anbieten, die Immobilienpakete gekauft haben und nun mit der Arbeit am Objekt beginnen.
Famos hält außerdem eine 50%-Beteiligung an dem Reit-Kandidaten German One. "Wir sehen den Reit als erfolgreiches Instrument für den Immobilienbesitz vermögender Familien aus dem In- und Ausland", so Schulz. Solche Einbringer-Investoren gelte es für den "Reit made in Korschenbroich" zu finden. (mol)
